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Zähne bleichen

Zähne bleichen – so gelingt es

Ob Rotwein, Nikotin, Tee oder Kaffee – mit der Zeit verfärben sich die Zähne. Wer unzufrieden mit dem Aussehen bzw. der Farbe seiner Zähne ist, kann natürlich verschiedene Möglichkeiten ausprobieren, damit seine Zähne heller werden. Je nach Variante gibt es nicht nur verschiedene Ergebnisse, sondern auch unterschiedliche Preise. Wer seine Zähne bleichen lassen möchte, muss mit Kosten zwischen 50 und 500 Euro rechnen.

Warum verfärben sich die Zähne und wie kann man Zähne bleichen?

Natürlich weiße Zähne haben nur Kinder; mit dem Alter verfärben sich die Zähne, werden gelblich bzw. können die Zähne auch gräulich werden. Dies deshalb, da der helle Zahnschmelz abgebaut wird und das darunter liegende Zahnbein zum Vorschein kommt, welches im Regelfall gelblich ist. Die Frage, ab wann man mit „gelben Zähnen“ leben muss, kann nicht beantwortet werden. Schlussendlich sind die Gene verantwortlich, wie schnell der Schmelz abgebaut wird. Natürlich kann der Vorgang auch beschleunigt werden: Kaffee, Rotwein, Tee, Nikotin – all jene Faktoren sorgen für eine schnelle Verfärbung der Zähne. Auch Amalgam-Füllungen, abgestorbenes Zahnmark, zu viel Fluor und Kalziummangel können mitunter für Zahnverfärbungen verantwortlich sein. Wer wieder natürlich weiße Zähne möchte, hat am Ende nur die Möglichkeit, dass er sich für ein Bleaching entscheidet.

Mit Wasserstoffperoxid zum Erfolg

Zähne-aufhellenWer seine Zähne bleichen möchte, wird sich für ein Bleaching entscheiden müssen. Zu beachten ist, dass das Bleichen der Zähne zu 95 Prozent erfolgreich ist; nur in 5 Prozent aller Fälle kommt es vor, dass am Ende der Behandlung kein Erfolg verzeichnet werden und die Zahnverfärbung nicht behoben werden konnte. Sind mitunter auch zu viele Füllungen aus Kunststoff vorhanden, könnte mitunter das Gebiss auch gelblich-weiße Flecken bekommen. Ein Nachteil, der im Vorfeld berücksichtigt werden muss. Die Dauer des Bleachings hält rund zwei Jahre an; nach drei Jahren ist es ratsam, den Vorgang zu wiederholen. Als Bleaching-Mittel wird Wasserstoffperoxid verwendet. Eine Substanz, die vor allem Frisören bekannt sein sollte, da mit jener Substanz auch die Haare gefärbt werden. Denn die Chemikalie sorgt für den Bruch der Farbstoffmoleküle und sorgt dafür, dass das Gebleichte tatsächlich weiß erscheint. Enthält das Bleichmittel genügend Wasserstoffperoxid bzw. kann die Paste lange genug eingewirkt werden, bleiben am Ende strahlend weiße Zähne zurück. Bevor man jedoch den Entschluss fasst, seine Zähne zu bleichen, sollte man sich im Vorfeld überlegen, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen und welche Möglichkeiten tatsächlich in Frage kommen würden.

Zwischen Streifen und Gels – die Möglichkeiten für den Heimgebrauch zum Zähne bleichen

Natürlich hat man die Möglichkeit, sich die Zähne auch daheim selbst zu bleichen. Es gibt unterschiedliche Mittel, die in der Apotheke oder auch in der Drogerie zum Verkauf angeboten werden, die natürlich weiße Zähne versprechen. Ob es ein Gel oder Lack zum Auftragen der Zähne ist, Streifen, die aufklebt werden oder auch Pasten, die in Schienen gefüllt werden – am Ende soll das Ergebnis den Vorstellungen entsprechen. Wichtig ist, dass vor etwaigen Bleaching-Aktionen der Zahnarzt das Gebiss untersucht. Sind etwa Karies oder Risse im Zahnschmelz vorhanden, kann die Chemikalie vordringen bzw. durch die Öffnungen dringen und starke Zahnschmerzen auslösen, die mitunter auch die Zahngesundheit angreifen. Ratsam ist, dass – bevor man sich für ein Bleichen der Zähne entscheidet – man sich auch für eine professionelle Mund- bzw. Zahnreinigung entscheidet.
Wer sich für die Streifen entscheidet, muss zweimal täglich – für rund 30 Minuten – die Streifen auf die Zähne kleben. Die Anwendungsdauer liegt bei rund zwei Wochen. Danach sollten die Zähne eine Spur heller sein; das Ergebnis hält für rund sechs Monate.
Wer sich für Gebissschienen aus Kunststoff und der Paste entscheidet, kann ebenfalls dafür sorgen, dass seine Zähne heller werden. Die Schiene sollte täglich für rund ein bis zwei Stunden gedauert werden; nach etwa zwei Wochen sind erste Ergebnisse zu sehen.
Zu beachten ist, dass natürlich die Aufhellung nicht so intensiv ist, als wenn sie vom Profi durchgeführt worden wäre. Dies deshalb, da in den Produkten wenig Bleichmittel enthalten ist.

Die Behandlung im Bleaching-Studio

Das In-Office-Bleaching wird in der Praxis durchgeführt; im Rahmen dieser Variante führt das Bleichen der Zähne der Profi persönlich durch. Dabei werden Pasten verwendet, die deutlich mehr Bleichmittel als die in der Drogerie oder Apotheke erhältlichen Produkte haben, sodass natürlich einerseits die Zähne schneller weiß werden und die Wirkung auch länger anhält. Bevor das Gel aufgetragen wird, muss das Zahnfleisch geschützt werden; ein Überzug aus Gummi soll dafür dienen, keine Verletzungen oder Belastungen des Zahnfleischs zu erzielen. Je nachdem, wie stark die Verfärbung der Zähne ist, desto höher wird das Bleichmittel schlussendlich dosiert. Die Einwirkzeit beträgt zwischen 15 und 30 Minuten; ist das Gel nicht mehr sichtbar, werden die Zähne poliert und in weiterer Folge mit Fluor behandelt. Bleaching-Studios sind keine Zahnärzte! Aus diesem Grund sollte auch – bevor man sich für das Bleaching im Studio entscheidet – ein Zahnarzt aufgesucht werden, der das Gebiss auf Karies oder Risse untersucht. Die Mitarbeiter im Bleaching-Studio achten nicht darauf, sodass mitunter freiliegende Zahnhälse, Karies oder Schmelzrisse erst dann bemerkt werden, nachdem die Paste aufgetragen wurde und die Zahnschmerzen einsetzen.
Wer sich seine Zähne vom Arzt bleichen lässt, wird natürlich im Vorfeld gründlich untersucht. Schlussendlich möchte der Arzt auch wissen, aus welchen Gründen eine Zahnverfärbung stattgefunden hat. Je nach Ursache wird sodann auch die Behandlungsdauer festgelegt; im Rahmen der Ursache entscheidet sich der Mediziner auch für die Konzentration des Bleichmittels. Dass der Patient auch den Vorteil hat, den gewünschten Farbeffekt im Vorfeld auszusuchen, ist ebenfalls ein Vorteil, der mitunter nur bei der ärztlichen Behandlung gegeben ist.

Wenn Wurzelfüllungen gebleicht werden müssen

Zu Beginn verfärben sich abgestorbene Zähne hellgrau; mit der Zeit werden sie mittelgrau, bis sie am Ende eine dunkel-bläuliche Farbe bekommen. Das liegt in erster Linie daran, da der Nervenkanal – im Rahmen einer Wurzelbehandlung – gefüllt werden musste und das Material „durchscheint“. Mittels Bleaching können auch abgestorbene Zähne aufgehellt werden, wobei zu berücksichtigen ist, dass bei jenen Verfahren der Zahn des Patienten geöffnet werden muss, da nicht nur der Zahn, sondern das Füllmaterial gebleicht werden muss. Der Mediziner bohrt einen Loch in die Krone, dichtet die Wurzelkanäle mit der Füllmasse ab und beginnt danach den Bleichvorgang. Danach verschließt er die Krone und achtet darauf, dass das Bleichmittel nicht wieder aus der Öffnung tritt. Jene Behandlung wird auch „Walking-Bleach-Methode“ genannt; Patienten erkennen erst drei bis fünf Tage später einen Unterschied. Bleibt der Erfolg aus, muss der Vorgang wiederholt werden.

Gefahren und Risiken

Natürlich ist das Bleaching auch mit etwaigen Risiken und Nebenwirkungen verbunden. Hat der Patient Karies, rissige Zähne oder freiliegende Zahnhälse, können die Nerven dahingehend gereizt werden, weil das Bleichmittel eindringt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass – auch wenn die Zähne in Eigenregie gebleicht werden – im Vorfeld der Zahnarzt einen Blick auf das Gebiss wirft und mitunter angegriffene Zähne saniert. Wer sowieso unter empfindlichen Zahnhälsen leidet, kann mitunter der Gefahr laufen, auf Grund der Substanz das Zahnbein anzugreifen, sodass es porös wird. Pasten eignen sich in diesem Fall nicht; wer empfindliche Zahnhälse hat, sollte lieber die Methode mit den Streifen verwenden. Sind Amalgam-Füllungen im Gebiss vorhanden, kann das Bleichmittel mitunter dafür sorgen, dass das Quecksilber freigesetzt wird. Damit der Patient sicher sein kann, dass keine gesundheitsgefährdenden Vorgänge freigesetzt werden, kann vor der Bleaching-Methode eine spezielle Lackversiegelung über die Füllungen gesetzt werden. Kunststofffüllungen werden auf Grund des Bleichmittels aufgeweicht und in weiterer Folge – bei mehrfacher Anwendung – poröser, sodass die Gefahr besteht, die Füllung zu erneuern.

Mit welchen Kosten muss man rechnen?

Entscheiden sich Patienten für Bleichmittel aus der Apotheke oder Drogerie, liegen die Kosten zwischen 20 Euro und 50 Euro. Wer jedoch in Bleaching-Studios geht, kann mit Kosten zwischen 200 Euro und 500 Euro rechnen. Pro Kiefer kostet ein professionelles Bleaching zwischen 150 Euro und 300 Euro; ein Zahn kann zwischen 70 und 120 Euro kosten. Die „Haltbarkeit“ liegt bei zwei Jahren; wer sich für Produkte aus der Drogerie entscheidet, muss den Vorgang bereits nach sechs Monaten wiederholen. Die Kosten werden von der Krankenkasse nicht übernommen. Dies deshalb, da Bleaching nicht der Gesundheit, sondern nur rein der Schönheit dient. Für alle, die nicht so viel Geld für das Zähne bleichen ausgeben wollen, ist der Super Weiss Pen die ideale Lösung.