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Zähne bleichen mit Backpulver

Wie funktioniert Zähne bleichen mit Backpulver?

Zu einem guten Aussehen gehören für viele Menschen auch schöne Zähne. Ein Problem ist dabei jedoch, dass selbst gesunde Zähne nicht zwingend schön sein müssen. Durch ständige Belastungen wie Kaffe oder Zigaretten können selbst an sich einwandfreie Zähne unerwünschte Färbungen ins Gelbliche oder Bräunliche aufweisen. Eine adäquate Lösung für derartige Probleme ist das Bleichen beim Zahnarzt. Das ist jedoch mit nicht unerheblichen Kosten verbunden, die nur in wenigen Fällen die Krankenkasse übernimmt. Genau aus diesem Grund sehen sich auch viele nach Alternativen um. Eine sehr populäre Methode ist daher das Zähne Bleichen mit Backpulver. Doch wie funktioniert das eigentlich und mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen?

Bleichen so einfach wie Zähneputzen

Das Bleaching mit Backpulver an sich ist ein denkbar einfacher Vorgang. Anwender vermischen dazu einfach reines Backpulver mit ein wenig Wasser, bis eine Art Paste entsteht. Diese lässt sich dann wahlweise mit dem Finger oder mit der Zahnbürste auftragen. Genau wie beim regelmäßigen Zähneputzen sollte dies über drei Minuten und wenigstens einmal wöchentlich geschehen. Selbst ohne Erfahrung ist der Vorgang an sich also ohne Weiteres auch für Laien möglich. Fraglich ist jedoch, ob es auch empfehlenswert ist.

Backpulver wirkt tatsächlich

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Backpulver die Zähne aufhellt. Vor allem das Natron in dem Mittel bekämpft einige Bakterien, weshalb es von einem chemischen Standpunkt aus auch nicht ungesund ist. Wer reines Backpulver auf die Zähne aufträgt, sollte schon nach wenigen Wochen eine deutlich weißere Farbe feststellen. Nicht jeder kann sich allerdings mit dem bitteren Geschmack des Backpulvers anfreunden. Eine gängige Alternative ist es daher, das Pulver mit warmem Wasser zu mischen und zu gurgeln. Bei jener Anwendungsmethode stellt sich der gleiche Effekt ein, es dauert lediglich etwas länger. In jedem Fall ist jedoch die grobkörnige Struktur der entstandenen Paste oder Flüssigkeit ein Problem. Denn im Prinzip werden die Zähne nicht wirklich aufgehellt. Stattdessen reibt das Mittel den Zahnschmelz ab und legt dadurch nicht verschmutzte Schichten frei. Ab und an ist das noch nicht dramatisch, doch gerade bei häufigerem Bleaching mit Backpulver können die Zähne ernsthafte Schäden davontragen.

Folgen von Zahnbleaching mit Backpulver

Die bekanntesten Nebenwirkungen beim Zähne bleichen mit Backpulver sind Zahnschmerzen. Mitunter kann das Mittel die Zahnhälse freilegen, sodass Anwender in der Folge sehr sensibel auf Heißes und Kaltes reagieren. Je öfter das Bleaching mit Backpulver geschieht, desto höher ist auch das Risiko für derartige Folgen. In extremen Fällen können die Zähne sogar so weit beschädigt werden, dass sie absterben können. Zwar passiert dies nicht häufig, ganz auszuschließen ist es dennoch nicht. Nicht zu verachten ist übrigens, dass auch die eigene Versicherung auf das Bleaching mit Backpulver verweisen kann. Anwender handeln in einem solchen Fall fahrlässig, da kein Arzt oder ein anderer Experte ein solches Vorgehen empfehlen würde. Im Zweifel kann es daher passieren, dass Versicherte für die Kosten von Folgebehandlungen selbst aufkommen müssen. Selbst finanziell lohnt es sich daher nicht, die Zähne mit Backpulver zu behandeln. Die kurzfristigen Erfolge stehen einfach in keinem Verhältnis zu den Risiken.

Alternativen zum Bleaching mit Backpulver

Der mit Abstand beste Weg zu weißeren Zähnen ist noch immer das Bleichen beim Zahnarzt. Es ist zwar auch am teuersten, doch jeder kann sich auf ein gutes Ergebnis ohne Schäden an den Zähnen freuen. Übersteigt eine solche Behandlung die eigenen finanziellen Möglichkeiten, gibt es aber dennoch gute Alternativen zum Bleichen mit Backpulver. Im Handel gibt es zu diesem Zweck verschiedene Präparate. Beim Kauf ist vor allem darauf zu achten, dass es sich nicht um grobkörnige Mittel handelt, die dem Zahnschmelz schaden können. Zu erkennen ist dies aber nur selten an der Packung. Eine Recherche im Internet ist daher vor dem Kauf sinnvoll. Ein empfehlenswertes Produkt ist zum Beispiel der Whitening Pen von Superweiss.com. Er bietet einen optimalen Kompromiss zwischen Kosten und Nutzen und stellt für Verbraucher keinerlei Gefahr dar. In jedem Fall ist die Nutzung eines zugelassenen Produktes aber auch bei Folgebehandlungen ein Vorteil. Denn selbst wenn sich jemand hier mal vergreift und unschöne Nebenwirkungen zu ertragen hat, so zahlt wenigstens die Versicherung sämtliche Kosten für Folgebehandlungen, da sie nicht dem Versicherten zur Last gelegt werden können. Wer Hausmittelchen wie Backpulver links liegen lässt und sich stattdessen auf geprüfte Produkte verlässt, ist also in vielerlei Hinsicht im Vorteil.

Nichts hilft besser als die richtige Pflege

Es klingt banal, soll aber an dieser Stelle dennoch erwähnt werden. Die beste Methode für weiße Zähne ist ganz einfach die richtige Pflege. Wer seinen Zuckerkonsum etwas einschränkt und vor allem gezuckerte Getränke vermeidet, tut bereits viel für die eigenen Zähne. Darüber hinaus ist vor allem das Rauchen sowie Kaffee trinken gefährlich für ein gesundes Weiß. Sehr wichtig ist es zudem, die Zähne wirklich jeden Tag mindestens zwei Mal zu putzen und dies nicht mit irgendwelchen Ausreden mal ausfallen zu lassen. Übrigens sind viele der Zahnpastas mit Bleicheffekt nur bedingt zu empfehlen. Denn auch hier finden sich zum Teil grobkörnige Strukturen, die den Zahnschmelz angreifen. Um eine bereits bestehende Verfärbung zu bekämpfen, sind zahnschmelzaufbauende Zahnpastas sinnvoller. Sie hellen die Zähne zwar nicht auf, doch zusammen mit einem guten Bleachingmittel sind sie der eigenen Gesundheit in der Regel zuträglich.

Ist Bleaching überhaupt sinnvoll?

Zum Bleichen der Zähne an sich gehen die Meinungen weit auseinander. Es gibt eine nicht kleine Gruppe von Leuten, die es für sinnlos erachten und gar auf schädigende Wirkungen bei den Zähnen verweisen. Doch letztlich lässt sich festhalten, dass es sich dabei um ein schon längst bewährtes Verfahren handelt. Bleaching gibt es schon seit vielen Jahren und die Methoden dafür wurden stetig verbessert und ausgiebig getestet. Heute haben Verbraucher deshalb dabei nichts mehr zu befürchten, wenn sie sich im Voraus genügend informieren und zu den richtigen Präparaten greifen. Ob das Bleichen in einem individuellen Fall sinnvoll ist, muss dennoch jeder für sich selbst entscheiden. Wer mit der Farbe seiner Zähne unzufrieden ist und durch weißere Zähne ein besseres Lebensgefühl erreichen kann, sollte sich nicht davon abbringen lassen. Wer hingegen bisher nie ein Problem mit der Farbe seiner Zähne hatte, sollte sich auch nichts aufschwatzen lassen, was er gar nicht braucht. Bei dieser Entscheidung hören Betroffene also am besten einfach auf ihr Bauchgefühl. Es handelt sich nicht um eine gesundheitliche Frage, sondern um ein rein kosmetisches Anliegen. Genau wie bei einer Schönheits-OP kann diese Entscheidung daher kein Dritter treffen. Doch ganz egal, wie die Entscheidung ausfällt, das Bleichen per Backpulver ist in jedem Fall zu unterlassen. Es ist zwar verführerisch, da es enorm günstig ist und die erhoffte Wirkung in jedem Fall eintritt. Doch die Langzeitfolgen relativieren diese schnellen Erfolge und können zum Teil sogar später noch zu hohen Kosten führen. Es ist daher sinnvoller, lieber direkt etwas mehr zu investieren und sich dafür über gesunde Zähne zu freuen, die auch in Zukunft noch gesund bleiben.

Fazit: Zähne bleichen mit Backpulver macht nur bedingt Sinn. Alternativ sollte stattdessen lieber ein professionelles Zahnbleaching beim Zahnarzt durchgeführt werden oder ein kostengünstiges Homebleaching Produkt für weiße Zähne genutzt werden. Unser Zahnbleaching-Testsieger eignet sich ideal für das Zähne bleichen zuhause.

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