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Die richtige Zahnpflege für weiße Zähne

Heute sollen Zähne nicht nur gesund, sondern auch schön weiß sein. Ein strahlendes Lächeln ist nicht nur im Beruf, sondern auch im Privatleben wichtig. Über 60 % Prozent aller Deutschen schämen sich ihrer Zähne: Zu schief, mit Lücken oder eben gelblich verfärbt. Während eine schiefe Zahnstellung nur vom Zahnarzt korrigiert werden kann, können verfärbte Zähne professionell und auch zu Hause mit ein paar einfachen Tricks aufgehellt werden.

Woher kommen gelbe Zähne?

Zunächst hat jeder Mensch Zähne mit einer genetisch bedingten Grundfarbe. Diese kann von sehr weiß bis leicht gelblich variieren. Verfärbungen, die nicht genetisch bedingt sind, betreffen den Zahnschmelz. Er besteht aus Mineralstoffen wie Kalzium, Magnesium und dem Flourid, welches wir täglich in den meisten Zahncremes nutzen. Der Schmelz schützt den Zahn und umschließt das Dentin – das Innenleben jeden Zahnes welches von Natur aus dunkler ist, als der Zahnschmelz, auch weil es Blutgefäße und Nerven umschließt. Im Laufe der Jahre wird der Zahnschmelz angegriffen, vor allem durch Säuren in Nahrungsmitteln wie Obst, Gemüse oder saures wie Essig. Diese Säuren machen ihn porös und das dunklere Dentin kann durchscheinen, was den Anschein von gelblichen bis gräulichen Zähnen erwecken kann. Dieser Vorgang ist durch keine „Aufhelltaktik“ zu beheben, ist aber bei den meisten Menschen auch nicht das primäre Problem: Die häufigste Ursache von Verfärbungen sind nämlich Stoffe von außen, wie Kaffee, Tee, Nikotin oder Rotwein. Wein zum Beispiel enthält zusätzlich Säuren, die den Zahnschmelz zusätzlich angreifen. Der erste Schritt zu weißen Zähnen ist immer, solche färbenden Lebensmittel möglichst zu meiden.

Richtig Zähne putzen ist das A und O für die richtige Zahnpflege

Regelmäßiges Zähneputzen hilft, das natürliche Zahnweiß zu erhalten. Mindestens zweimal am Tag und für drei Minuten sollten die Zähne mit der Zahnbürste gereinigt werden. Zahnärzte empfehlen mittlerweile fast durchgängig die Zahnreinigung mit einer elektrischen Zahnbürste. Dies liegt nicht unbedingt nur daran, dass elektrische Zahnbürsten besser reinigen, sondern vor allem an der Putztechnik: Man schätzt, dass knapp 60 Prozent aller Menschen nicht wissen, wie man die Zähne richtig putzt. Es wird entweder zu wenig oder zu viel Druck ausgeübt, auf den Flächen gerubbelt, oder mit falschen Bewegungen in Richtung Zahnfleisch Bakterien unter das Zahnfleisch geschoben, was dann zu Entzündungen führt. Elektrische Zahnbürsten erledigen die Putzbewegung von alleine. Besonders empfohlen werden oszillierend rotierende Systeme. Diese Bürsten pulsieren mit bis zu 40.000 Bewegungen pro Minute, eine zusätzliche Seitwärtsbewegung wischt den Zahnbelag dann mit 8800 Bewegungen weg. Die gewöhnliche Handzahnbürste sieht dagegen recht schwach aus. Außerdem sorgen die Pulsationen dafür, dass das Wasser und Zahnpasta Gemisch in die Zahnzwischenräume gepresst wird – auch hier wird Belag und damit der erste Schritt zur Verfärbung, effektiv reduziert. Übrigens: Der Leitsatz „Nach dem Essen Zähne putzen nicht vergessen“ ist veraltet. In vielen Mahlzeiten stecken Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Durch sofortiges Putzen wird der zuvor durch die Säure angegriffene Zahn besonders geschädigt – dies gilt besonders für alle, die Zahnpasta mit Schmirgelpartikeln nutzen. Diese sind oft in Zahncremes enthalten, die Zähne weißer erscheinen lassen sollen: Die Weißmacher-Zahncremes.

Die richtige Zahnpflege mit Whitening Zahncremes

Es gibt sie in unterschiedlichen Preiskategorien und von fast allen Firmen. Whitening Zahncremes haben in den letzten Jahren den Markt um die Zahnpasta dominiert. Dabei raten immer mehr Experten von der Benutzung solcher Zahncremes ab – und das liegt an ihrer Wirkweise. Die Cremes enthalten kleine Schmirgelpartikel, die beim Putzen die Zahnoberfläche zusätzlich reinigen und eventuelle Verfärbungen so reduzieren. Tatsächlich bestätigt die Stiftung Warentest, dass solche Zahncremes die Zähne weißer machen. Die neuere Generation dieser Pasten hat die Grobkörnigkeit auch so weit reduziert, dass sie gesunden Zähnen nichts ausmachen. Allerdings sollten Menschen mit empfindlichen Zähnen, Neigung zur Zahnfleischentzündung oder angegriffenen Zähnen diese Art der Zahnaufhellung meiden. Die enthaltenen Partikel schädigen einem eventuell kariösen Zahn weiter und beschleunigen eine Zahnfleischentzündung womöglich. Wer freiliegende Zahnhälse hat, und oft wissen Menschen dies noch nicht einmal, riskiert, dass die aufhellende Zahncreme das empfindliche Dentin, welches frei liegt, angreift und weiter schädigt. Insgesamt sorgen diese Produkte sicherlich für weißere Zähne, wirklich starke Verfärbungen aber, können sie nicht ungeschehen machen.

Zahnpflege für weiße Zähne mit Hausmitteln

Backpulver, Zitronen oder Erdbeeren werden immer wieder empfohlen, wenn man sich ganz einfach und bequem zu Hause die Zähne aufhellen möchte. Besonders das Backpulver gilt als Geheimtipp. Das enthaltene Natron reagiert in Kontakt mit Wasser und es entsteht Kohlendioxid – das gleiche, welches Mineralwasser zum Sprudeln bringt, nur wesentlich stärker. Das Kohlendioxid, zusammen mit der schmirgelnden Wirkung des Backpulvers reinigt tatsächlich vieles: Verstopfte Abflüsse, Teekannen mit Belag und eben auch Zähne. Allerdings werden die empfindlichen Zähne von der Säure des Natrons angegriffen und der Zahnschmelz reduziert. Nutzt man diese Methode zum Aufhellen der Zähne öfter, reduziert sich der Zahnschmelz dramatisch. Die Folge sind „glasig“ aussehende Zähne, die noch verfärbter wirken, da das Dentin durchschimmert.

Auch Zitronen und Erdbeeren sind beliebte Hausmittel, die zu weißeren Zähnen verhelfen sollen. Auch hier sind es die Säuren, die den Zähnen mehr schaden als nutzen. Bei Erdbeeren kommen die kleinen Samen hinzu, die das Zahnfleisch schädigen können. Das Ergebnis: Von „natürlichen“ Hausmitteln sollte man die Finger lassen. Putzt man sich ausnahmsweise, für einen besonderen Abend, die Zähne mit Backpulver, ist das sicherlich kein Beinbruch. Regelmäßig können diese Hausmittchen aber mehr schaden als nutzen.

Zahnaufhellung für zuhause

In den USA schon gang und gäbe, sind sogenannte Kits zum Zähnebleichen für den Hausgebrauch. Während Whitening-Zahncremes mit ihren mechanischen Partikeln oder Hausmittel mit Säuren die Zähne zum Strahlen bringen, bedienen sich die meisten dieser Home-Bleaching Kits Wasserstoffperoxid. Dies ist der gleiche Stoff, der in Bleichmitteln zum Desinfizieren von Wäsche oder zum Haare blondieren genutzt wird. Er besteht chemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff. Wird er auf den Zahn aufgetragen, reagiert er dort und dringt in den Zahn ein, wo er Sauerstoff-Radikale abspaltet. Diese Sauerstoff-Radikale richtige-zahnpflegewiederum reagieren mit den Verfärbungen der Zähne und hellen sie auf. Die meisten Home-Bleaching Systeme wenden dabei eine Wasserstoffperoxid Konzentration von maximal 20 Prozent an. Sie sind in der Regel Ph-Neutral, denn nur so kann verhindert werden, dass das chemische Gemisch die Zahnoberfläche angreift. Enthalten in solchen Kits ist meist eine Zahnschiene, in die das Gel eingebracht wird und dann in den Mund eingesetzt wird. Durch die Schiene soll verhindert werden, dass das Gel Zahnfleisch oder Schleimhäute berührt – diese reagieren nämlich sehr empfindlich auf die Mischung. Leider sind solche Schienen oft kaum anpassbar und somit unpraktisch in der Anwendung. Generell kann gesagt werden, dass solche Home-Bleaching Systeme wirklich zu weißeren Zähnen führen. Je nach Konzentration und Verfärbung können mehr als eine Anwendung nötig sein. Problematisch wird es auch hier, wenn Zähne oder Zahnfleisch vor der Behandlung geschädigt sind.

Bleaching und Zahnreinigung beim Zahnarzt

Am effektivsten, allerdings auch mit höheren Kosten verbunden, ist eine Kombination aus Bleaching und professioneller Zahnreinigung beim Zahnarzt. Besonders die Zahnreinigung ist auch für die Zahngesundheit wichtig: Sie entfernt Ablagerungen nahe des Zahnfleisches, welches zu freien Zahnhälsen und Entzündungen führen kann. Optisch bringt eine Zahnreinigung, die übrigens zweimal im Jahr durchgeführt werden sollte, ca. eine halbe Stufe auf der Farbskale für Zähne. Die Kosten belaufen sich auf 50 – 150 Euro. Ein Bleaching beim Zahnarzt ist teurer, dafür sehr wirksam. Er nutzt, wie auch Home-Bleaching Kits, Wasserstoffperoxid. Allerdings nutzt er eine auf das Gebiss angepasste Schiene und darf auch höhere Konzentrationen anwenden. Viele Zahnärzte intensivieren die Wirkung des Peroxids mit UV-Strahlung zusätzlich. Die Kosten belaufen sich hier auf ca. 30-60 Euro pro aufgehelltem Zahn – Ein teurer Spaß, der aber wirksam ist und länger hält, als alles was man zu Hause für weiße Zähne.

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