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5 Tipps für weiße Zähne

Verfärbte Zähne wirken abstoßend auf andere Menschen, auch wenn sie ansonsten gesund sind. Dabei muss die Farbveränderung nicht einmal von mangelhafter Zahnhygiene verursacht worden sein. Genau das ist meist nicht der Grund dafür, dass Zähne nicht mehr strahlend weiß sind. Außer dem Alter (Menschen haben mit zunehmendem Lebensalter grundsätzlich immer dunkler werdende Zähne) und genetisch bedingten Ursachen wie beispielsweise ein rauerer Zahnschmelz sind oft bestimmte Lebensmittel oder liebgewordene, aber schädliche Lebensgewohnheiten Schuld an den unschönen Verfärbungen.

Schöne weiße Zähne zu haben, ist für viele Menschen sehr wichtig. Sie legen Wert auf ein ansprechendes Äußeres und möchten (oder müssen) mitunter sogar aus beruflichen Gründen ein makelloses Gebiss haben. Um dieses Ziel zu erreichen, kann man natürlich die professionelle Hilfe eines Zahnarztes in Anspruch nehmen. Das von vielen Dentisten mittlerweile angebotene Bleaching und die Veneers bringen zwar überwiegend positive Ergebnisse, sind jedoch für so manchen Menschen mit Zahnverfärbungen nicht mehr erschwinglich.

Auch die im Handel angebotenen bleichenden Zahncremes und speziellen Zahnbleich-Fluids sind oft keine Lösung, da sie nur – wenn überhaupt – vorübergehenden Erfolg bringen. Daher lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie man sich seine makellosen Zähne so lange wie möglich erhält. Wer unschöne Verfärbungen auf dem Zahnschmelz vermeiden möchte, kann das schon mit einigen einfachen Informationen und ohne großen finanziellen Aufwand verhindern.

Vermeide Lebensmittel, die Zähne verfärben

Menschen, die von Zahnverfärbungen durch Nahrungsmittel hören, denken dabei natürlich sofort an die Blau-Färbung von Zähnen und Zunge durch Heidelbeeren. Was die meisten von ihnen nicht wissen, dass es im täglichen Alltagsleben sehr viel mehr Nahrungsmittel gibt, die die Zähne vergilben und denen man eine derartige Wirkung oft überhaupt nicht zugetraut hätte.

Die Gelb-Färbung kann auf zwei Arten zustande kommen: als gelbe Deckschicht auf dem Zahnschmelz oder durch den Angriff von der im Lebensmittel enthaltenen Säure auf den Zahnschmelz. Er wird bei häufigem und regelmäßigem Konsum porös, die Zahnoberfläche rauer. Damit haben färbende Substanzen natürlich ein leichteres Spiel: Sie können sich besser auf den Zähnen anlagern.

Nimmt man jedoch nur stark säurehaltige, aber keine färbenden Speisen und Getränke zu sich, lässt der immer dünner werdende Zahnschmelz das darunter befindliche gelbe Zahnbein durchschimmern: Die Zähne scheinen gelb verfärbt zu sein.

Da die heutige Ernährung sehr säurehaltig ist und kaum noch basische Lebensmittel umfasst, liegt einer Verfärbung der Zähne meist ein vorheriger Säureangriff auf den Zahnschmelz zugrunde. Wer also seine blendend weißen Zähne so lange wie möglich erhalten möchten, sollte unbedingt auf die folgenden Nahrungsmittel verzichten oder aber ihren Konsum wenigstens drastisch einschränken:

– Curry

Das delikate Gewürz gibt nicht nur den indischen herzhaften oder aber den süßen und fruchtigen Menüs den letzten Pfiff. Es macht auch die berühmte Berliner Currywurst erst zu dem, was sie ist. Leider hinterlässt das Curry eine bräunliche Schicht auf den Zähnen.

– Kurkuma

Auch dieses Gewürz ist aus der orientalischen Küche nicht mehr wegzudenken. Es hat zwar an sich keine dunkle Farbe, verursacht aber durch seine hohe Konzentration an Farbpigmenten einen braunen Film auf dem Zahnschmelz. Wer die Verfärbung schnellstmöglich wieder loswerden möchte, spült seinen Mund am besten mit etwas Wasser gründlich aus.

– Aceto Balsamico

Vor allem Feinschmecker können sich ihren schmackhaften Salat nicht mehr ohne Balsamessig vorstellen. Seine dunkle Farbe überzieht die Zähne mit einer dunklen Schicht. Da Essig eine Säure ist, detmineralisiert sie noch dazu den Zahnschmelz und sorgt dafür, dass Karies verursachende Bakterien ihn schneller angreifen und zersetzen können. Wer das verhindern möchte, sollte den Belag schnell entfernen und frühestens 30 Minuten nach der Mahlzeit seine Zähne gründlich putzen.

– Safran

Dass Safran nicht nur den Kuchen gelb macht, sondern auch die Zähne, kann man an Safran-Flecken auf der weißen Bluse erkennen: Sie lassen sich nicht mehr herauswaschen.

– Zitrusfrüchte

Auch die allseits beliebten Orangen und Zitronen haben es in sich: Sie zerstören bei häufigem und regelmäßigem Konsum die Zahnsubstanz und lassen das Zahnbein (Dentin) durchschimmern. Außerdem verursachen sie Flecken auf der Zahn-Deckschicht.

Tipp: Erdbeeren sind nicht nur ein leckeres Obst, sondern können während der Saison als „Zahnputzmittel zwischendurch“ verwendet werden. Ansonsten empfiehlt es sich natürlich, sofort bzw. im Fall säurereicher Lebensmittel frühestens 30 Minuten nach dem Essen die Zähne zu putzen oder einen guten zuckerfreien Zahnputz-Kaugummi zu verwenden, wenn die Zahnbürste einmal nicht greifbar ist.

Rauchen sollte tabu sein!

Dass der Konsum von Tabakwaren nicht gut für Lungen und Herzkreislaufsystem ist, dürfte wohl jedem bekannt sein. Dass man durch das Rauchen aber auch noch unschöne dunkle Zähne bekommt, ist jedoch sicher nicht jedem klar. Schuld an den Zahnverfärbungen ist das Nikotin. Es macht die Zähne braun oder gelb und lässt sich auch durch gründliches Zähneputzen nicht mehr entfernen. Sogar ein Bleaching wäre nur dann sinnvoll, wenn man danach nicht wieder mit dem Rauchen anfängt. Übrigens: Tabakkonsum verfärbt nicht nur die Zähne, sondern macht sie außerdem noch schmerzempfindlicher und erhöht außerdem das Risiko, an Infektionen und Entzündungen zu erkranken. Einer aktuellen Studie zufolge leiden 27,1% der Raucher im Alter von 35 bis 44 Jahren an einer schweren Parodontitis. Sie ist meist mit dem Verlust von Zähnen verbunden.

Kaffee, Tee und Zähne

Wer nur gelegentlich Kaffee oder Tee konsumiert, muss nicht unbedingt befürchten, dass sich sein Gebiss unschön verfärbt. Allerdings laufen Menschen mit sensiblen Zähnen und Dauerkonsumenten der anregenden Heißgetränke Gefahr, ihre Zahngesundheit mit ihnen dauerhaft zu verschlechtern. Die im Schwarzen Tee befindlichen Säuren zersetzen den Zahnschmelz, lassen das Zahnbein durchscheinen und sorgen für hässliche Flecken auf der Zahnsubstanz.

Kann oder möchte man nicht auf das aromatische Getränk verzichten, empfiehlt es sich jedoch, auf säureärmere Sorten wie beispielsweise grünen Tee auszuweichen. Problematisch ist auch der hohe Fluorid-Gehalt im Schwarzen Tee. Er verursacht bei regelmäßigem und langfristigem Gebrauch eine Dentalfluorose, eine durch Überschuss an Fluor bedingte Zahnerkrankung mit einer Verfärbung des Gebisses. Außerdem empfiehlt es sich, keine abgestandenen Tees mehr zu trinken: Ihre Säuregehalt steigert sich, je länger der Tee ungetrunken dasteht.

Doch auch der heißgeliebte Morgenkaffee kann verheerende Folgen für die Zahngesundheit haben, wenn er im Übermaß genossen wird. Er hinterlässt mehr oder weniger große bräunliche, gelbe und in Einzelfällen sogar schwarze Flecken auf dem Zahnschmelz. Sie sind gleichmäßig über das gesamte Gebiss verteilt oder konzentrieren sich an einer bestimmten Stelle.

Für ihre Existenz verantwortlich ist die dunkle Farbe des Getränkes. Möchte man jedoch auf seinen heißgeliebten Kaffee nicht verzichten, so kann man ihn mit einem Strohhalm trinken. Mit dem sofortigen Hinunterschlucken des Kaffees kann man außerdem verhindern, dass etwas von dem Getränk wieder in den Mund zurückfließt.

Vermeide die falschen Getränke

Bestimmte Getränke – leider meist allgemein sehr beliebte – machen die Zähne ebenfalls gelb. Um das zu verhindern, empfiehlt es sich, auf folgende Getränke zu verzichten oder sie in Maßen und nicht allzu häufig zu trinken bzw. der Mahlzeit beizufügen:

– Cola

Der bei Jung und Alt beliebte Softdrink hinterlässt eine bräunliche Färbung der Zähne.

– Eistee

Vor allem junge Leute lieben das im Sommer erfrischende Getränk. Problematisch an ihm ist jedoch sein hoher Schwarztee Gehalt. Er hinterlässt am Zahnhals einen graubraunen Rand, der so härtnäckig ist, dass er nicht einmal durch Bleaching entfernt werden könnte.

– Sojasoße

In ihr sind die dunklen Farbpigmente für die hartnäckigen dunklen Verfärbungen verantwortlich. Sie können ebenfalls nicht selbst beseitigt werden.

– Traubensaft

Die ihn ihm vorhandenen Fruchtsäuren rauen den Zahnschmelz auf, sodass die Farbpigmente noch besser auf den Zähnen haften bleiben.

– Rotwein

Auch Rotwein und – man könnte es fast nicht glauben – sogar Weißwein machen die Zähne dunkler. Gemäß einer US-amerikanischen Studie der University of New York von 2009 ist es bedenklich, während eines Menüs zuerst den Weiß- und dann den Rotwein zu trinken. Er enthält nämlich Gerbsäuren wie Tannin, die den Zahnschmelz aufrauen. Dann können nämlich die roten Pigmente noch besser anhaften. Die Säure macht ihn außerdem dünn, sodass man das gelbe Dentin sehen kann.

– Hagebuttentee

Der leckere und beliebte Kräutertee bedeckt die Zähne mit einer lange darauf anhaftenden Schicht. Dass er diese Wirkung hat, zeigt sich schon, wenn man den Tee in eine helle Tasse gießt.

– Kamillentee

Sogar er hat diesen schlechten Einfluss auf die Zähne, obwohl man sich das wegen seiner hellen Färbung überhaupt nicht denken kann. Um eine farbliche Veränderung des Zahnschmelzes zu verhindern, sollte man auch ihn nur mit einem Strohhalm trinken, auch wenn andere Menschen ein derartiges Verhalten als sonderbar empfinden sollten.

Putze deine Zähne richtig (mit der richtigen Bürste)

Wer seine Zähne noch gründlicher als mit einer normalen Handzahnbürste oder einer elektrischen Zahnbürste reinigen möchte, kauft sich besser eine moderne Schallzahnbürste. Sie wird 3-mal täglich nach den Hauptmahlzeiten und außerdem noch nach jeder Zwischenmahlzeit eingesetzt.

Eine Schallzahnbürste ist eine elektrische Zahnbürste, die nicht von einem Elektromotor, sondern von Schallschwingungen angetrieben wird. Dabei werden die Zähne mit etwa 30.000 Schwingungen pro Minute schonend gereinigt. Der Bürstenkopf bewegt sich langsam auf und ab und erbringt dabei ein sehr viel gründlicheres Zahn-Reinigungsergebnis als eine herkömmliche Hand-Zahnbürste. Allerdings sollte man beim Zähneputzen mit einer Schallzahnbürste keine bleichenden Gels oder Fluids verwenden.

Doch Vorsicht: Auch die beste Schallzahnbürste ersetzt keine Zahnseide: Es empfiehlt sich, zweimal täglich Zahnseide zum Entfernen von zwischen den Zähnen befindlichen Speiseresten anzuwenden. Danach reinigt man den Mund mit einer Mundspülung.

Strahlend weiße Zähne leicht gemacht

Die richtige Zahnpflege ist das A und O bei der Zahnaufhellung. Ebenso sollten die vorgestellten Lebensmittel vermieden bzw. eingeschränkt werden. Wer seinem Lächeln dann noch den letzten „Feinschliff“ verpassen will, dem empfiehlt sich dieser Whitening Pen.